Das Prinzip
Du arbeitest eine feste, kurze Zeit an genau einer Aufgabe, machst dann eine kurze Pause und wiederholst das. Die Zeitbegrenzung senkt die Hemmschwelle zum Anfangen, die festen Pausen schützen deine Energie.
Anleitung in fünf Schritten
- Aufgabe wählen: möglichst konkret, zum Beispiel „Folien 1 bis 10 überarbeiten“ statt „Präsentation vorbereiten“.
- Timer stellen: klassisch auf 25 Minuten.
- Ungestört arbeiten: Fällt dir etwas anderes ein, notiere es kurz und mach weiter.
- Kurze Pause: 3 bis 5 Minuten, weg von der Aufgabe.
- Nach vier Runden lange Pause: 15 bis 30 Minuten.
Unterbrechungen
Innere Ablenkungen, etwa der Drang, aufs Handy zu schauen, notierst du und kehrst zur Aufgabe zurück. Bei äußeren Störungen wie Anrufen oder Kollegen hilft es, freundlich auf später zu vertrösten. Lässt es sich nicht verschieben, brich die Runde ab und starte danach eine neue.
Varianten im Überblick
| Rhythmus | Geeignet für |
|---|---|
| 15/5 | zähe Tage und gegen Aufschieberitis |
| 25/5 | den Klassiker, passt für fast alles |
| 45/10 | Lernen, ähnlich einer Schulstunde |
| 52/17 | lange Arbeitsphasen im Büro |
Häufige Fehler
- Pausen ausfallen lassen: Kurzfristig wirkt das produktiv, langfristig sinkt die Konzentration.
- Zu große Aufgaben: Teile Projekte in Schritte, die in ein bis zwei Runden passen.
- In der Pause Mails lesen: Das ist Arbeit, keine Erholung.
- Zu starr sein: Bist du gerade im Flow, darf die Runde auch mal länger dauern.